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in: > Italien
Giulia
12.09.2006 09:47
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Ja, du hast recht! Bibione ist einfach traumhaft!
Durch Bibione habe ich auch meine Liebe des Lebens gefunden:

Ich bin am 11. 08.2006 um 22:00 Uhr von Regensburg nach Italien abgereist. Die Fahrt war sehr lange und ich konnte nicht schlafen. Wir standen paarmal im Stau und Der Busfahrer musste in talien noch paar Fahrgäste abholen, die schon zurück nach Deutschland fuhren. Unsere Reise insgesamt (von Bad Abbach bis zu unserem Hotel in Bibione) dauerte 14 Stunden.
Als wir endlich ausstiegen mussten wir erstmal unser Hotel Katja suchen.
Das Wetter war zu dieser Zeit schlecht. Es regnete und es war kühl. An der Rezenption mussten wir noch einen Formular ausfüllen. In unserem Hotelzimmer packten wir die Wichtigsten Sachen aus. Währenddessen wurde das Wetter schöner. Ich wollte gleich dannach zum Meer hingehen , aber meine Eltern mussten sich unbedingt hinlegen, weil sie ja so müde von der Reise geworden sind. Ich saß in der Zeit auf dem Balkon und laß eine Zeitschrift. Nach einer Stunde (endlich) gingen meine Mutter und ich auf den Strand. Es war wärmer, aber nicht alzu warm. Wir spazierten bisschen am Strand und gingen dann zum Hotel, nahmen Handtücher mit und gingen nochmal zum Strand. Leider war es zu kalt, um im meer zu baden, aber für den ersten Tag reichte das.
Am Abend gingen wir in den Speisesaal zum Abendessen (da wir eine Halbpension bestellt hatten). Das Essen war dort sehr lecker. Wir saße im linkem nteren Eck der zweiten Hälfte des Saales und diagonal von mir (also in der rechten oberen Ecke der zweiten Hälfte des Saales) saß eine/r in meinem Alter. Ich wusste einfach nicht, ob das jetzt ein Mädchen oder ein Junge sei, aber vielleicht, dachte ich, wird das sich in den nächsten Tagen herausstellen.
Am nächsten Tag waren wir am Strand und es war wunderschönes Wetter! Es war warm und man konnte im Meer baden! Einfach herrlich! Wir kamen so ca. 10 Uhr an den Strand. Und um 11 Uhr kam eine Familie ein Stückchen neben uns. Ein Junge (der mir von anfang an gefiel) den ich für 13-16 Jahre schätzte, ein 25-35 Jähriger und eine, die ich glaubte, dass sie die Mutter von dem 13-16 jährgem war. Anfangs dachte ich, dass der 25-35jährige der Vater von dem mir gefallenden Jungen sei.Der Junge war schon total braun gebrannt und schuate mich die ganze Zeit an.Ich wollte gar nicht mehr ins Meer schwimmen oder baden gehen, sondern daliegen und warten bis er mich eventuell ansprach. Ich wartete….und wartete…und wartete. Meine Mutter behauptete, dass er mir sogar ein Foto mit dem Handy gemacht hat! Dann war mir das Warten zu langweilig geworden und ich ging ins Meer zum Baden.Natürlich blickte ich andauernd zu ihm aber allmählich verlor ich ihn aus meinen Augen. Als ich wieder zu unserem Strandhantuch kam, war er und seine Familie auf einmal weg! Ich war furchtbar traurig und dachte, ich würde ihn nie wieder sehen. Da er sowieso schon weg war ging ich mit meiner Mutter den Strand entlang spazieren.Sie beruhigte mich, indem sie mir erzählte, dass der Junge morgen bestimmt wiederkommt.Unser Strandhantuch war genau zwischen einem großem Aufsehersitz mit einem rotem Sonnenschrim (links) und einer roten Flagge (rechts). Also beschloss ich, dass wir uns am nächsten Tag wieder auf den selben Platz wie heute legten.Selbstverständlich dachte ich den ganzen übrigen Nachmittag und beim Abendessen an ihn.
Wie geplant, legten wir uns auf der selben Stelle wie gestern hin. Die Familie und er waren noch nicht da.
Ich machte mir Sorgen, denn sie kamen nicht....und kamen nicht...und ich wartete....und wartete.... Auf einmal sagte meine Mutter, das er da ist. Voller freude blicke ich rüber und enttäuscht sagte ich, dass er das nicht ist und außerdem sah seine Mutter gestern noch ganz anders aus.Traurig wendete ich meinen Kopf nach rechts. Und! Und was sah ich da? Ihn und seine Familie! Meine Mutter hatte mich vorhin reingelegt.Leider begann es dann wieder. Ich guckte, er guckte und ich wartete wieder bis in alle Ewigkeit, bis ich wieder ins Meer ging. Als ich zurück kam, kam mir ein Mann mit schon weißen Haaren und der Junge entgegen. Ich ruhte mich bisschen aus und ging dann auch wieder ins Wasser. Der Junge starrte mich wieder an. Die ganze Zeit dachte ich nur, Hoffentlich, hoffentlich spricht er mich endlich an! Und tatsächlich! Aber nich er sprach mich an, sondern der Mann mir den weißen Haaren, der anscheinend sein Vater war. Er fragte mich auf italenisch, ob ich italenisch kann. Das einzige was ich da sagen konnte war: No, no italiano! Der Junge streckte mir seine Hand aus und sagte : Mi chiamo marco! Da kam auch gleich sein bruder zu uns ins Wasser, den ich anfangs für seinen Vater hielt. Er zeigte auf Marco und sagte : Marco. Dann zeigte er auf mich und ich sagte meinen Namen: Julia!
Die Italener sprachen meinen Namen: Giulia, aus.Später stellte sich sein bruder auch vor, aber ich habe seinen Namen anfangs nicht verstanden. So glücklich war ich noch nie.... Nach kurzer Zeit schrieb ich auf den bisschen nassen Sand mein Geburtsdatum:1994 und dann schrieb er sein Geburtsdatum:1991. Ich fragte alles mögliche nach: ob er englich oder französich oder deutsch oder polnisch kann,aber nichts! Dann fragte mich sein Vater aus welchem Land ich komme. Was sollte ich sagen? ich sagte einfach: Deutschland! Das verstanden sie aber irgentwie nicht, sodass ich nach kurzer Zeit: Germania , sagte. Und um keinen schlechten Eindruck zu machen, sagte ich noch hinzu: Mama è Papa polako! Nach dieser kleinen Unterhaltung ging ich zu meinen Eltern. Meine Mutter ging gleich ins Hotel, um einen kleinen Reisesprachführer zu holen, der mir vielleicht bisschen weiterhefen könnte, mich mit der Familie zu unterhalten. Als meine Mutter auf dem Weg war kam wieder sein Vater und machte eine handbewegung, die mir zeigte, dass ich mitkommen soll.Marco ging auch mit ging aber dann komischerweise wieder. Sein Vater sagte irgentsowas wie: Atendare. Und antürlich wusste ich , dass das : Warte! Bedeutete, denn im französischen ist das so ähnlich! Gleich darauf kam er mit einem Ball und mit noh 3 anderen Mädchen, die älter als ich waren. Ich hatte agst, dass eine von denen seine Freundin war. Wir gingen alle ins Wasser und spielten Volleyball. Und auf einmal, so ein Zufall aber auch, mussten alle, außer Marco und ich. Bevor eine Blonde das Wasser verlaß fragte sie mich auf Englisch ob ich einen Freund habe. Ich verneinte und sie übersetzte es schnell dem Marco auf italnisch. Ich fragte dannach, ob er eine Freundin hat und er sagte sofort: No, no girlfriend. Die anderen sagten zu Maro wsas auf italenisch und schubsten ihn an. Später als alle gingen, spielten wir weiter, wärend meine Mutter mich dabei fotographierte. Nach ungefähr einer halben Stunde sagte er: Mi fredde. und machte dabei eine Bewegung, die mir zeigte, dass ihm jetzt kalt ist.Also ging dann wiede rjeder an seinen Platz.Einige Zeit später ging ich zu ihnen mit dem Reisesprachführer, und sein Bruder studierte ihn die ganz gründlich durch! Er fand das deutsche wort: Mai zeigte darauf und malte die Zahl:23 in den Sand und schrieb Marco daneben. Dann schrieb ich das italenische Wort für Mai ind en Sand und 27 daneben und zeigte auf mich.Dannach schrieb sein Bruder das deutsche Wort : März in den Sand und 17 daneben. Und zeigte dann auf sich. So verging der Tag .....
Am nächsten Tag waren wir in Venedig. Nihts gegen Venedig, aber das Wetter war schlecht und es war für mich etwas langweilig. Zum Schluss kaufte ich einen Anhänger, wo Marco darauf stand und auf dem anhänger: Ti voglio bene stand.
Zum Glück war es am nächsten Tag schön (Wettermäßig).Und wir kamen zum Strand und sie nachher auch. Zuerst begrüßte ich Marco und sagte , dass ich gestern in Venedig war. Gleich dannach gab ich ihm den Snhänger. Er freute sich natürlich riesig und bedankte sich. Sein Bruder kamm auch dann wieder zu un her und fragte wieder nach meinem Reisesprachführer. Als er da nicht gefunden hatte, was er suchte, zeigte er auf eine Eltern , erklärte, dass seine Mutter Maria hieß und sein vater Giusepphe. Dannach erklärte ich wie meine Eltern hießen. Als sein Bruder wieder für kurze Zeit wegging zeigte ich auf Marco und sagtre seinen Namen , dann zeigte ich auf seinen Bruder und machte ein fragendes Gesicht. Ich erfuhr, dass sein Bruder Davide hieß. Später zeigte mir sein Bruder mit Phantomime, dass sein Vater Busfahrer und seine Mutter Gärtnerin ist, ich erklärte dass ich eine Schwester habe die Zahnärtzin ist und wie alt sie ist. Die zwei wollten gleich ein Foto sehen, aber ich hatte leider keines in den Urlaub mitgenommen. Marco erklärte mir nachher, dass Davide und Aurora verlobt sind. Aurora ist eine, die auch beim Vollyballspielen dabei war und mich gefragt hat, ob ich denn schon einen Freund habe.Der Tag ar wunderschön, bis mir Davide erklärte, dass sie mogen nach Venedig fahren würden. Natürlich war ich furchtbar traurig.
Am nächsten Tag ging ich und meine Mutter an den Strand und wir spazierten bisschen herum und ich schwamm bisschen im Meer. In dem moment, als ich aus dem Wasser kam, sagte mir mein Mutter , dass ich in richtung unseren Strandhandtuches schauen, aber nicht erschrecken soll.Zuerst wusste ich nicht, was sie meinte,aber dann sah ich es! Die Familie! Ich lief sofort hinüber und fragte: No Venezia? Und sie bestätigten: No venezia! Mit Phantomime erklärten sie, dass heute in der Früh dem Vater so überhaupt nicht gut war.... Ich war natürlich total glücklich!Die meinste Zeit verbrachte ich auf den Strandtücher von der Familie. Wie quatschten bisschen und dann gingen die Eltern zum Kochen in ihr Ferienhaus. Marco hatte keine Badesachen dabei und wollte damit zuerst nicht mit mir, Aurora und Davide ins Wasser, aber nahher kam er einfach mit. Es war wunderbar! Wir hielten uns fest und sprngen in die Wellen hinein...... Dannach mussten sie aber schnell zum Mittagessen gehen, weil sie schon sowieso zu lange im Wasser waren. Als sie fertig waren, und wieder an den Strand kamen, gingen wir wieder ins Wasser es hat wieder wahnsinnig Spaß gemacht, bis Aurora gegen die Grenzstange genknallt ist, und sich 3 Zähne asugeschlagen und verloren hat (die Zähne waren künstlich). Sie weinte furchtbar und Davide tröstete sie rührend. Nach dem sie sich einigermaßen beruhigt hat gingen sie zur Ferienwohnung um so lockere künstliche Zähne zu holen. Dannach spazierte Davide mit ihr am Strand herum.Nach paar Stunden ging es Aurora besser und wir lagen wieder alle zusammen auf den Strandtüchern und lösten Sudoku-Teile. Am Abend gingen meine Eltern schon zum Hotel und ich blieb bisschen länger. Meine Mutter sagte, dass sie rechzeitig vor dem Abendessen kommt und mich abholt. Bis da hin machten ich und Aurora Davide und Marco blödsinn. Davide
hatte so komische Lutscher auf denen man spielen konnte und gam edem von uns einen. Marco war bisschen entfernt von uns und spielte bisschen mit sich selber Fußball.Ich probierte mit meinem Lutscher den Hochzeitsmarsch zu spielen und als Marco ihn hörte kam er rüber und fragte: io è tu? (das bedeutet übersetzt: ich und du?) Also, um es ganz klar zu machen er hat gefragt als ich den Hochzeitsmarsch spielte ob ich und er mal heiraten..... Aurora hatte Haarspangen dabei und eine davon steckte sie mir ins Haar und wollte sie nicht mehr zurück haben! Sie sah in dem Reisesprachführer nach, und zeigte auf das Wort: geschenk! Ich bedankte mich. Bald kam meine Mutter und ich musste mich verabschieden. Das war ein schecklicher Abschied! Ich ging so durch: küsschen links, küsschen rechts an Davide, Küsschen links, küsschen rechts an Aurora, küsschen links, küsschen rechts an Maria , küsschen links, küsschen rechts an Giusepphe und dann kam Marco. Wir umarmten uns .....(ich glaube so drei mal) und dann zum schluss auch noch an ihn: küsschen links, küsschen
rechts.
Am nächsten Tag fuhren wir nach Deutschland ab. Während der ganzen Fahrt hörte ich Musik und weinte bisschen vor mich hin......




ich verstehe auch nicht, was alle gegen italener haben. ich finde, dass das sehr, sehr nette Menschen sind.
Ich freue mich, dass die Italener in der WM den 1. Platz haben! Das haben sie sich verdient!
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