Kastilien-La Mancha ist eine Region mit 79 226 km2Fläche, die einen grossen Teil der südlichen unteren Hochebene einnimmt. Trotzdem sind ihre geographischen Grenzen wenig scharf umrissen. Man könnte sagen, dass Kastilien-La Mancha ein grosses Becken des Binnenlandes ist, das von den Montes de Toledo von Osten nach Westen durchkreuzt wird, die eine Trennungslinie zwischen dem Tajo und dem Guadiana bilden. Im Norden liegt das Zentralmassiv als die wesentliche grosse Gebirgskette. Im Osten liegen die Hochebenen, im Westen der südliche Teil des Gebirges von Gredos und im Süden die Sierra Morena, ein enormes Massiv, in dem sich der Sockelrand der Hochebene verliert. Auch vom klimatischen Gesichtspunkt her gesehen ist Kastilien-La Mancha nicht homogen, es wechseln sich gemässigte Zonen ab mit solchen von grosser Trockenheit. Sein Klima kann man als mediterran-kontinental bezeichnen, mit kalten Wintern und heissen Sommern. Der Frühling und der Herbst verzeichnen milde und angenehme Temperaturen. Die Regenzeit fällt normalerweise in die letzten Wintermonate. In verschiedenen Landstrichen der Provinzen Cuenca und Guadalajara werden hohe Niederschlagsquoten gemessen, während die trockeneren Gebiete sich im Süden der Region in den Provinzen Toledo und Ciudad Real erstrecken.